Der Frühling ist da….

Die Sterne zeigen den Frühlingshimmel.

Genau in Südrichtung findet man jetzt das Sternbild Löwe, dessen Figur in der Tat an eine liegende Raubkatze erinnert. In südöstlicher Richtung sorgen zwei Lichter für Aufmerksamkeit: Spica, Hauptstern der Jungfrau, und höher am Himmel der orange Arktur im Sternbild Bootes. Arktur, Spica und Regulus spannen das sogenannte Frühlingsdreieck auf.

Der Große Wagen (ein Teil des Sternbildes Großer Bär) ist jetzt senkrecht über unseren Köpfen zu finden. Zwischen ihm und dem Löwen haben nur die unscheinbaren Sternbilder Kleiner Löwe, Jagdhunde und das Haar der Berenike ihren Platz. Ähnlich verhält es sich mit dem Gebiet zwischen Löwe und Horizont: Hier schlängelt sich die lichtschwache Wasserschlange, der Sextant tritt kaum hervor, meist kann man nur Becher und Rabe aufgrund der prägnanten Formen erkennen.

Astronomietag an der Sternwarte

Astronomietag 2021

Am 20. März 2021 ist Astronomietag!

Am Astronomietag bieten Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateurastronomen zahlreiche Aktivitäten, damit jeder einmal den Sternhimmel live erleben kann – zentral koordiniert von der Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Der erste Astronomietag fand am 23. August 2003 zum Anlass der besonders nahen Mars-Opposition statt. Mittlerweile ist ein Termin im Frühjahr (März/April) Tradition, seit 2020 gefolgt von einem zweiten Astronomietag im Herbst (September/Oktober).

Ein Ausflug in die Kraterlandschaft des Mondes

Nach den Veranstaltungen des Jahres 2020 wird auch der Astronomietag am 20. März 2021 von der Coronavirus-Situation beeinträchtigt sein. Es werden keine öffentlichen Veranstaltungen vor Ort stattfinden können. Einige Sternwarten bieten hierzu ein reichhaltiges Online-Angebot an.

Handyaufnahme durch das Okular am Teleskop

Anbieter von Online-Veranstaltungen am Astronomietag 2021 findet Ihr hier: https://astronomietag.de/veranstaltungen-suchen/ 

Als Thema des Astronomietages wurde unser kosmischer Nachbar, den Mond gewählt, den ihr auch vollkommen ohne optische Hilfsmittel bei klarem Himmel von zuhause aus beobachten könnt. Mit Fernglas oder Teleskop könnt Ihr  in die karge Mondlandschaft aus erstarrten Lavameeren und Einschlagskratern in allen Großen eintauchen.

Mondoberfläche durch ein Teleskop
Mondsichel am Abendhimmel mit dem bloßen Auge

Der Sternenhimmel im März 2021

Am 20. März 2021 laden Sternwarten und Sternfreunde zum jährlichen „Astronomietag“ ein.

Der Sternenhimmel im März bildet den Übergang von den Winter- zu den Frühlingssternbildern. Abends kann man sich noch an den funkelnden Sternen von Orion, Großer Hund, Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier erfreuen. Um Mitternacht haben sie dann den Frühlingssternbildern rund um den Löwen Platz gemacht. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen fällt das Tierkreissternbild Krebs kaum auf. Bei klarem Himmel und fernab störender Lichter wird man mitten im Krebs einen Nebelfleck entdecken: den offenen Sternhaufen Praesepe, die Krippe. Steil über uns findet man jetzt den Großen Bären, dessen sieben hellste Sterne die bekannte Figur des Großen Wagens bilden.

In Südostrichtung erhebt sich Spica im Sternbild Jungfrau über den Horizont. Weiter nordöstlich funkelt der orange Arktur im Sternbild Bootes. Über dem Südhorizont schlängelt sich jetzt der vordere Teil des ausgedehnten Sternbilds Wasserschlange; bei nicht so klarem Himmel wird man allenfalls ihren hellsten Stern Alphard sehen können – sein Name bedeutet nicht ganz zufällig „der Einsame“. Das kleine Sternbild Rabe hat sich gerade über den Horizont geschoben. Obwohl es nur aus schwächeren Sternen besteht, ist es aufgrund seiner kompakten Figur gut zu erkennen.

Sternhimmel im März 2021

Die Planeten im März 2021

Merkur bietet Anfang März theoretisch eine Morgensichtbarkeit – praktisch aber nicht, da er südlicher als die Sonne steht. Kurz: Merkur ist im März nicht zu sehen.

Venus steht am 26. von uns aus gesehen hinter der Sonne; sie nimmt also ihre obere Konjunktion ein und zieht gemeinsam mit der Sonne über den Taghimmel.

Mars wandert Anfang März am Sternhaufen der Plejaden vorbei. Er geht bald nach Mitternacht unter.

Jupiter im Steinbock taucht nach der Monatsmitte wieder am südöstlichen Morgenhimmel auf. Das ist eine sportliche Herausforderung: wann ist Jupiter zum ersten Mal zu sehen?

Saturn, ebenfalls im Steinbock, macht sich auch ab Mitte März am südöstlichen Morgenhimmel bemerkbar. Wer Jupiter gefunden hat, kann dann auch nach Saturn suchen.

Uranus im Widder geht abends zunehmend früher unter, Ende März wird man ihn kaum noch finden.

Neptun hat am 11. März seine alljährliche Konjunktionsstellung mit der Sonne – er ist nachts somit nicht zu sehen.

Die Mondphasen im März 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist vdslogo.jpeg
Quelle: VdS