„Stern von Bethlehem“ am Montag zu sehen?“ Große Konjunktion“ von Jupiter und Saturn – so eng wie selten.

Am Montagnachmittag, am 21.12.20, kommen sich Saturn und Jupiter so nahe wie seit 400 Jahren nicht mehr. Diese Konstellation könnte auch der „Stern von Bethlehem“ gewesen sein.

Bei Einbruch der Dunkelheit auf klaren Himmel hoffen

Die „große Konjunktion“ am Montagnachmittag ist am besten bei Einbruch der Dämmerung zu sehen, aber nur bei klarem Himmel. Dann verdeckt der Planet Jupiter den Planeten Saturn zwar nicht komplett, aber sie kommen sich sehr nahe auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne. Saturn ist mindestens zehn Mal so groß, Jupiter sogar 15 Mal so groß wie die Erde. Daher wäre das astronomische Ereignis bei klarem Himmel auch mit bloßen Auge sichtbar.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/stern-von-bethlehem-am-montag-zu-sehen,SJj1Y3b

Saturn und Jupiter treffen sich zu Weihnachten

Wer Nebelloch erwischt, kann Spektakel beobachten oder dann nächste Mal erst im Jahr 2080!!

Aufgrund des Nebels wird am Montag voraussichtlich wenig zu sehen sein. Wer aber ein Nebelloch erwischt, kann diese „große Konjunktion“ in Richtung Südwesten mit bloßen Auge sehen und selbst erleben, trotz Corona. ?

Wir wünschen euch viel Glück mit dem Wetter und viel Erfolg beim Beobachten Leute! ??

Quelle: br24.de

https://www.br.de/…/stern-von-bethlehem-am-montag-zu…

Sternschnuppen aus den Zwillingen – die Geminiden kommen

Sternschnuppe
Sternschnuppe
Die Sternschnuppen der Geminiden scheinen dem Sternbild Zwillinge zu entspringen. Ihr Ausstrahlungspunkt wird „Radiant“ genannt – zu sehen sind sie aber in weiten Teilen des Nachthimmels. >Quelle: VdS-Astro.de<

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember für einen schönes Sternschnuppenschauspiel. Mit bis zu 150 Meteoren pro Stunde gelten die Geminiden als reichster Strom des Jahres. In diesem Jahr ist am 14. Dezember Neumond, so dass kein Mondlicht den Nachthimmel aufhellt.

Das Maximum der Geminiden fällt in die Nacht von Sonntag, den 13., auf Montag, den 14. Dezember. Die Zwillinge gehen bereits in den Abendstunden am Osthimmel auf, daher ist die ganze Nacht über mit Sternschnuppen zu rechnen. Wer die Zwillinge nicht kennt: sie stehen genau links oberhalb vom Orion. Besonders hell sind ihre zwei Hauptsterne Kastor und Pollux, ein aus der griechischen Mythologie bekanntes Zwillingspaar. Der scheinbare Ausstrahlungspunkt der Sternschnuppen (Fachsprache: der Radiant) liegt knapp über Kastor, dem oberen der beiden Zwillingssterne. Das ist aber nur ein perspektivischer Effekt wie bei einer Autofahrt durch einen Schneeschauer.

Der Grund für das vermehrte Auftreten der Sternschnuppen ist das Durchqueren der Erde einer kosmischen Staubwolke, die vermutlich vom Kleinplaneten „Phaethon“ hinterlassen wurde – möglicherweise ist dieser Asteroid zerbrochen und hat Trümmerteile auf seiner Bahn hinterlassen, die beim Eindringen in die Erdatmosphäre als Sternschnuppen verglühen.

Im Gegensatz zu den bekannten Perseiden-Sternschnuppen im Sommer muss man bei den Geminiden nicht bis nach Mitternacht warten, um die meisten zu sehen. Sobald es dunkel wird, kann man neugierig nach ihnen Ausschau halten. Ein freier Blick nach Osten ist dann von Vorteil, im Laufe der Nacht stehen die Zwillinge hoch im Süden, am Montagmorgen streben sie im Nordwesten ihrem Untergang entgegen.

Quelle: VdS-Astro.de

Zeitungsbericht im Main-Echo, Aschaffenburg

Mysteriöser Knall im Kahlgrund: War ein Meteor Auslöser?

Geräusch: Polizei hat keine Hinweis auf eine Explosion – Hobbyastronom tippt auf eine Feuerkugel

Leuchtet hell im dunklen Nachthimmel – Der Lichtschweif könnte der Auslöser für den mysteriösen Knall am vergangenen Samstag gewesen sein. Die Aufnahme stammt von der Allsky-Kamera in Henry Bolgehns Sternwarte. Foto: Henry Bolgehn

„Eine Entdeckung, die den mysteriösen Knall erklären könnte, hat Hobbyastronom Henry Bolgehn in seiner privaten Sternwarte gemacht – im thüringischen Föritztal-Rotheul, einem kleinen Dorf an der bayerischen Grenze nahe Coburg. Seine Kamera habe um 22.39 Uhr eine Feuerkugel aufgenommen, eine Art große Sternschnuppe. »Dass Knall und Blitz dadurch verursacht wurden, ist möglich«, so Bolgehn. Meteore oder Feuerkugeln entstehen, wenn kleine Gesteins- oder Staubteilchen aus dem All (Meteoriden) in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen. Während Sternschnuppen durch winzige Teilchen verursacht werden, könnte der am Samstag von ihm gesichtete Brocken nach Angaben Bolgehns ein paar Kilogramm schwer gewesen sein. Im Gegensatz zu einer Sternschnuppe könne eine Feuerkugel, ähnlich wie ein Blitz, einen Knall oder ein donnerähnliches Geräusch verursachen, wie es im Kahlgrund zu hören war. Genau orten könne man die Eintrittsstelle des Meteoriden allerdings nicht, so Bolgehn.“

von Colleen Sever

Der Sternenhimmel im Dezember 2020

Sternhimmel

Da es im Dezember abends sehr früh dunkel wird, kann man sich, ganz unpassend zur Jahreszeit, von den Sommersternbildern Schwan, Leier und Adler verabschieden.

Unsere Sternkarte für die Zeit um 22 Uhr zeigt dagegen die Pracht der Wintersternbilder: Orion, Stier, Zwillinge und Fuhrmann sind bereits aufgegangen. Selbst Sirius, der hellste Fixstern am irdischen Himmel, blinkt schon über dem Südosthorizont. Im Süden und Südwesten halten sich noch die Herbststernbilder auf. Unterhalb des Herbstvierecks (das große Quadrat aus drei Sternen des Pegasus und einem Stern der Andromeda) findet man die ausgedehnten, aber nur aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann, Fische und Walfisch. Auch Eridanus, das Sternbild zwischen Walfisch und Orion, ist keine wirkliche Bereicherung. In einer klaren Nacht kann man aber einmal versuchen, dem Lauf des Himmelsflusses zu folgen. Dafür leuchtet Mars in den Fischen noch als auffälliges Objekt.

Sternhimmel 15. Dezember 22 Uhr

Die Planeten im Dezember 2020

Merkur beendet das Jahr in den hellen Strahlen der Sonne und ist nachts nicht zu sehen.

Venus durchstreift jetzt die südlichen Teile des Tierkreises, sie geht daher morgens später auf, bleibt aber auffälliger Morgenstern.

Mars ist in der an hellen Sternen armen Gegend der Fische weiterhin auffällig, sein Durchmesser schrumpft aber auf zehn Bogensekunden, die beste Beobachtungszeit ist vorbei.

Jupiter wird am 21. Dezember Saturn in geringem Abstand überholen. Am 17. Dezember schmückt die schmale Sichel des zunehmenden Mondes das Planetenpaar.

Saturn versinkt wie Jupiter zunehmend in der hellen Abenddämmerung. Am 21. Dezember wird er in nur sechs (!) Bogenminuten Abstand von Jupiter überholt. Beide Planeten passen damit in das Gesichtsfeld eines Teleskops – diesen Anblick sollte man sich nicht entgehen lassen.

Uranus im Widder erreicht im Dezember seine größte Höhe bald nach Einbruch der Dunkelheit.

Neptun im Wassermann ist ein Objekt für den frühen Abendhimmel, man muss ihn aufsuchen, sobald es richtig dunkel geworden ist.

vds
Quelle: VdS

Neues Foto vom Mars

Mars

… nächstes Marsfoto vom 10.10.2020 – mit IR Filter.
Farbbilder werden bald folgen.
Dazu müssen noch eine große Menge Daten bearbeitet werden. Bitte Geduld. ?

Mars vom 10.10.2020, 22:07 Uhr

Aufnahme:
Sternwarte Rotheul,
Teleskop: AFC-Meade 300/3000mm Brennweite,
Cam: ASI178mm,
ca. 5000 Einzelaufnahmen davon 1020 Bilder verwendet.

Der Sternenhimmel im November 2020

Sternkarte_2020

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische. In den Fischen zieht derzeit Mars als helles Gestirn die Blicke auf sich.

Im Osten ziehen dagegen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen. Für Planetenbeobachter bieten sich im November neben Mars auch die fernen Gasplaneten Neptun im Wassermann und Uranus im Widder an.

Sternhimmel im November 2020 – 15.11.20/22 Uhr

Die Planeten im November 2020

Merkur zeigt sich im November zu seiner besten Morgensichtbarkeit in diesem Jahr. Von Anfang bis Mitte November wird man ihn morgens ab 6 Uhr über dem ostsüdöstlichen Horizont ausmachen können.

Venus leuchtet über Merkur am Morgenhimmel. Am 13. November steht die dünne Mondsichel zwischen den beiden inneren Planeten.

Mars gibt nach seiner Opposition Mitte Oktober noch eine Zugabe am Abendhimmel. Doch Helligkeit und Durchmesser nehmen dramatisch schnell ab, jetzt muss jede klare Nacht zur Beobachtung genutzt werden.

Jupiter verringert seinen Abstand zu Saturn zusehends, beide Planeten sind am Abendhimmel in Südwestrichtung zu finden.

Saturn ist deutlich schwächer als Jupiter. Am Abend des 19. November weist die zunehmende Mondsichel den Weg zu den beiden Planeten.

Uranus hat seine Opposition Ende Oktober gerade hinter sich, auch im November lohnt es sich noch, nach ihm Ausschau zu halten.

Neptun im Wassermann wird zum Objekt am Abendhimmel, seine Saison neigt sich dem Ende zu.

vds
Quelle: VdS

Mars in Opposition und so nah wie 15 Jahre nicht mehr

So günstig wie in diesen Tagen war die Konstellation zuletzt vor 15 Jahren und wird es erst wieder im Jahr 2035 sein.

Erste Marsfotos kommen gerade rein… ??
? Unten im Bild kann man die gefrorene Südpolkappe erkennen.
Leider noch etwas unscharf… wir arbeiten daran!?

Aufnahme Sternwarte Rotheul:
(Luminanzaufnahme mit ASI178MM-Kamera am 12″ Meade bei 3000mm Brennweite)

Mars − das Oktober-Highlight 2020 – in idealer Opposition

Mars

Der Mars geht bei Sonnenuntergang auf und strahlt hell und orange-rot durch die gesamte Nacht.

Die letzte gute Opposition für die nächsten 15 Jahre


Er gelangt in Opposition und Erdnähe, also ins sogenannte Perihel. Sein Durchmesser erreicht am 6. Oktober 22.56 Bogensekunden – etwas weniger als im Sommer 2018, als der Durchmesser auf 24.33 Bogensekunden anwuchs. Übrigens 20 Bogensekunden entsprechen einer 1 Euro Münze, die man aus einer Entfernung von 230 Meter betrachtet.

Die 15% weniger sichtbare Fläche wird für Beobachter in Mitteleuropa allerdings durch eine Kulminationshöhe von 45° gegenüber 15° von vor zwei Jahren mehr als kompensiert. Damit steigen die Chancen auf das für eine erfolgreiche Marsbeobachtung notwendige ruhige Seeing erheblich.  
Unter Luftunruhe bzw. „Seeing“ versteht man die atmosphärische Effekte, die das Flackern der Sterne („Szintillation“) verursachen. Diese Effekte werden durch Luftturbulenzen in verschiedenen Höhen verursacht. Der Effekt ist nahe dem Horizont stärker als im Zenit, weil das Sternenlicht am Horizont einen wesentlich längeren Weg in der Atmosphäre durchlaufen muss. Durch die Turbulenzen werden die Wellenfronten des Lichtes auf dem Weg vom Stern zum Teleskop gestört. 


Einzig der fast volle Mond stört bis am 4. Oktober eine Beobachtung; er läuft in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober auf Mars zu und befindet sich an diesem Samstagmorgen nur 0.8° von Mars entfernt.

Der Südpol ist stark zur Erde geneigt, damit zeigt sich die Südpolkappe. Diese ist wegen dem Mars-Südsommer allerdings nur noch klein. Teleskope ab 8″ (200 mm) Öffnung sind für die Marsbeobachtung zu empfehlen.

Bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter, denn ähnlich günstig wie heuer wird die Sichtbarkeit in unseren Breiten erst wieder 2035 sein.

Quelle: astonomie.info

Der Sternhimmel im Oktober 2020

Der Sternenhimmel im Oktober 2020

Im Oktober hat die Sonne den Himmelsäquator nach Süden hin überquert, daher sind die Nächte wieder länger als die Tage. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – die Sternkarte gilt für 23 Uhr Sommerzeit – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda.

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen. Für Hobbyastronomen bieten sich in den Herbstmonaten die fernen Planeten Uranus und Neptun als Beobachtungsziel an.

Die Planeten im Oktober 2020

Merkur bleibt auch im Oktober in der hellen Abenddämmerung verborgen.

Venus läuft als Morgenstern immer weiter nach Süden. Am 3. Oktober zieht sie nah an Regulus im Löwen vorbei, am 14. Oktober begegnet ihr die dünne Sichel des abnehmenden Mondes.

Mars kommt am 14. Oktober in Opposition zur Sonne. Er strahlt in den Fischen, wird knapp 23 Bogensekunden groß und ist damit ein hervorragendes Beobachtungsziel.

Jupiter strebt auf Saturn zu, den er im Dezember überholen wird. Im Oktober kann man Jupiter noch gemütlich am Abendhimmel beobachten.

Saturn ist nicht weit von Jupiter entfernt, auch ihn kann man abends noch gut beobachten.

Uranus im Widder gelangt Ende Oktober in Opposition – dann ist er die ganze Nacht lang über dem Horizont und bietet sich jetzt zur Beobachtung an.

Neptun im Wassermann stand im September in Opposition, jetzt geht er früher auf und ist noch ein passables Beobachtungsziel.

Quelle: VdS

Zum Abschied von Komet „Neowise“

neowise

… ein paar Fotos der Sternwarte, welches an seine erste Morgensichtbarkeit erinnert.

Wann kommt der Komet Neowise wieder?

Erst in etwa 6.000 Jahren könnte der Komet C/2020 F3 Neowise, wie er richtig heißt, wiederkehren. Doch da der Komet erst im März 2020 vom Weltraumteleskop NEOWISE entdeckt wurde, sind noch zu wenige Bahndaten über ihn bekannt.

Es bleibt also spannend…? wir sehen uns in 6.000 Jahren wieder…

Der Sternhimmel im September 2020

Die Sterne

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Senkrecht über uns fällt zuerst der helle Stern Wega auf. Wer später, wenn es ganz dunkel geworden ist, dort noch einmal hinschaut, wird auch das kleine rautenförmige Sternbild Leier erkennen, in dem Wega der hellste Stern ist. Wer die Leier nicht sieht, hat nicht Wega, sondern vielleicht den Stern Atair (Sternbild Adler) oder Deneb (Sternbild Schwan) im Visier. Wega, Atair und Deneb bilden zusammen ein großes Dreieck, das man „Sommerdreieck“ nennt.


Mitten im Sommerdreieck und etwas links davon findet man die kleinen Sternbilder Pfeil und Delfin. Sie haben beide keine hellen Sterne, aber da sie so klein sind, fallen ihre Figuren auf den ersten Blick auf. Jetzt macht sich auch die Milchstraße als fahl schimmerndes Band hoch über unseren Köpfen bemerkbar. Sowohl der westliche Teil des Himmels mit den herabziehenden Frühsommersternbildern als auch der Osthimmel mit den aufsteigenden Herbststernbilder ist arm an hellen Sternen. Tief im Süden leuchten die Planeten Saturn und Jupiter.

Sternhimmel 15.09.2020 – 23 Uhr

Die Planeten im September 2020

Merkur entfernt sich von der Sonne, doch wegen seiner südlicheren Stellung wird er nicht am Abendhimmel auftauchen.


Venus ist weiterhin strahlender Morgenstern. Mitte September zieht sie am offenen Sternhaufen Praesepe im Krebs vorbei; am 14. ist auch der Mond mit von der Partie.

Mars in den Fischen dreht jetzt richtig auf und legt kräftig an Helligkeit zu. Er wird zum Planeten der gesamten Nacht, sein Durchmesser erreicht bis Monatsende über 22 Bogensekunden.


Jupiter im Schützen beendet seine Oppositionsperiode und wird zum Objekt am Abendhimmel.


Saturn folgt Jupiter, man findet ihn nicht weit vom größten Planeten des Sonnensystems entfernt. Am Abend des 25. September besucht der Mond die beiden Gasplaneten.


Uranus ist noch ein Stück von seiner Opposition entfernt, im September steht er zum Ende der dunklen Nacht in Südrichtung.

Neptun im Wassermann nimmt am 11. September seine diesjährige Oppositionsstellung ein – er ist die ganze Nacht über dem Horizont.

Quelle: VdS

Erste Aufnahmen von der Sommermilchstraße mit neuen Objektiv

Sommermilchstraße

Unsere erste Aufnahmen von der Sommermilchstraße mit dem neuen Weitwinkelobjekiv, Samyang F2.8/14 mm, an einer DLSR – CANON EOS 60D. Das Objektiv ist durch seine kleine Blende von f/2.8, sehr lichtstark.

Neben dem Milchstraßenzentrum ist sind auch die Gasriesen Jupiter und Saturn zu sehen.

Diese sind im Juli in Opposition gewesen. Zur Opposition sind Jupiter und Saturn der Erde am nächsten und bietet deswegen die besten Beobachtungsbedingungen. Die Ringe des Saturns erreichen eine mehr als doppelt so große Ausdehnung von 41,9″.
Durch die maximale Ringöffnung von über 27° bietet Saturn in diesem Jahr einen besonders spektakulären Anblick im Teleskop. Leider steht er jedoch sehr tief über den südlichen Horizont.